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DSGV: Geldautomatenpreise nicht zu hoch
"Eigene Kunden können kostenlos abheben"
Berlin, 8. Juli 2010
Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) hat den in Medien erhobenen Vorwurf überhöhter Preise an den Geldautomaten zurückgewiesen. "Die Sparkassen ermöglichen ihren Kunden an rund 25.000 Geldautomaten in Deutschland kostenlose Geldabhebungen" sagte Bernd M. Fieseler, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des DSGV.
Die Sparkassen seien darüber hinaus bereit, ihre Geldautomaten für Abhebungen von Kunden fremder Institute zu wirtschaftlichen Konditionen zur Verfügung zu stellen. "Tatsächlich ersparen sich einige Anbieter eigene Investitionen in Geldautomaten, versprechen ihren Kunden aber gleichzeitig kostengünstige Abhebungen. Dazu wollen sie die Infrastruktur der Wettbewerber möglichst kostengünstig nutzen. Unter dem Deckmantel des Verbraucherschutzes sollen hier betriebswirtschaftliche Interessen einzelner Anbieter durchgesetzt werden, die ihren Kunden etwas versprechen, was sie selbst nicht halten können", so Fieseler.
Fieseler warnte davor, mit staatlichen Preisdirektiven die Obergrenze für Geldautomatenverfügungen so niedrig anzusetzen, dass sich deren Betrieb an wenig genutzten Standorten, gerade in der Fläche des Landes, nicht mehr wirtschaftlich darstellen ließe. "Die immer wieder genannten angeblichen Kosten von rund 0,70 Euro pro Transaktion sind definitiv falsch. In ländlichen Gebieten fallen tatsächlich Kosten in der Spitze von über 10 Euro pro Transaktion an. Die Sparkassen können deshalb eine solche Leistung nicht Wettbewerbern für 2 Euro anbieten".
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